Köchin, Fachlagerist, Altenpflegerin, Maurer, Industriekauffrau, Kaufmann für Büromanagement, Mechatroniker, Elektronikerin, Erzieherin, Medizinische Fachangestellte oder Fachinformatiker. Klingt erstmal wie eine Liste aus einem ziemlich langen Formular.
Ist es aber nicht. Eigentlich ist es eher wie ein riesiges Buffet im Leben. Und viele von euch stehen davor – mit einem leeren Teller.
Die einen greifen nach Werkzeug, andere nach der Tastatur. Manche nach dem Kochlöffel, dem Schraubenschlüssel oder der Pflasterbox. Und einige überlegen noch, ob sie vielleicht doch Eisverkäufer auf Hawaii werden oder Barber in Neuseeland. Klingt verrückt – aber genau das haben ehemalige Schüler tatsächlich geschafft. Zumindest der Barber. Und die Sache mit dem Eisverkäufer? Na ja … ein ziemlich schöner Gedanke ist es auf jeden Fall.
Manche arbeiten später mit Menschen, andere mit Maschinen, wieder andere mit Computern. Und manche stehen vielleicht irgendwann auf einer Bühne – so wie Shelter Boy, ein ehemaliger Schüler, der mit seiner Gitarre und lässigen Indie-Riffs seinen eigenen Weg gefunden hat.

… Oder jemand schreibt ein Buch. Klingt einfach – ist es aber nicht. Denn ein Buch braucht vor allem eine Idee. Eine solche hatte auch ein ehemaliger Schüler: In seiner Geschichte lebt der Protagonist in Werdau -in der Tristesse der Kleinstadt- und steht vor einer Entscheidung, die jeder irgendwann treffen muss – mitmachen, schweigen oder kämpfen.
Also, ihr stellt fest: Ihr könnt vieles werden, vieles ausprobieren und euren eigenen Weg finden. Drei Beispiele haben dies gezeigt.

