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Lecker Checker: Kartoffelpuffer mit Schinken- Zwiebelmischung

Diesmal haben wir ein Rezept im Deutschlehrbuch Klasse 5 (*Westermann, Praxis Sprache 5, S. 50) gefunden und natürlich nachgekocht.

So steht die „Kochanleitung“ mit entsprechenden Aufgaben im Lehrbuch, denn eigentlich sollen die SchülerInnen eine Kochanleitung untersuchen, um diese dann selber zu schreiben.

Aufgaben:

Der Koch ist sicher ein Spaßvogel. Was stimmt hier nicht? Woran habt ihr das erkannt?

Welche Sätze gehören ganz sicher nicht in eine Kochanleitung? Warum ist das so?

Abgekühlt kommt die Schinken-Zwiebelmischung zu der geriebenen Kartoffelmasse. Nun wünsche ich dir gutes Gelingen.Schäle ein Kilogramm rohe Kartoffeln und reibe sie. Oh, verflixt, jetzt habe ich mich geschnitten! Ein Pflaster, schnell‘ Ich brauche ein Pflaster! Nun musst du die Zwiebelstückehen zum Speck geben und
so lange braten lassen, bis sie glasig sind. Meine Mutter mag keinen
Speck. Danach schälst du eine mittelgroße Zwiebel und hackst sie klein. Ach, wie lästig! – Immer tränen mir beim Zwiebelschälen die Augen, schnief! Zuletzt kannst du das Ei, einen Esslöffel Mehl und  ein wenig Salz und Pfeffer hinzugeben. Ach, die Zwiebel lässt sich aber schlecht schälen!Zum
Ausbraten füllst du für jede Portion eine Kelle Pufferteig in eine Pfanne und lässt sie von beiden Seiten schön braun werden. Drei Scheiben Schinkenspeck schneidest du in kleine Würfel und lässt sie  in einem Esslöffel erhitztem Fett leicht anbraten. Manche Reiben sind scharf. Pass auf, dass du dich nicht verletzt! *

Also, versucht es doch einmal, ordnet die Sätze, lasst die „überflüssigen“ weg und schon habt ihr ein tolles Rezept.

Ach so, die „Sache“ mit den Kartoffeln. Wir haben es uns leicht gemacht und fertigen Kloßteig verwendet. Das ging schneller und ist auch kostengünstig. 🙂

 

Lecker Checker: Mele al forno- ein garantiert leckerer Nachtisch

Das Rezept solltet ihr ausprobieren und wer für seine Eltern, Oma und Opa kein Geschenk zu Ostern hat, könnte sich ja damit am Ostermenü der Familie beteiligen und für alle diesen garantiert leckeren Nachtisch zubereiten.

Wer weiß was? Woher kommt eigentlich der Begriff „Nachtisch“. Der geht doch bestimmt auf die Ritterzeit zurück? Oder? Also, wer weiß was?

Zum Rezept:

Für vier Personen benötigt ihr:

4 Äpfel

4 Esslöffel Butter

100 Gramm Marzipan (das gibt es in der Backwarenabteilung im Supermarkt)

1/2 Tasse Orangensaft

4 Esslöffel Rosinen

1 Becher Sahne

1/2 Zitrone (den Saft)

4 Esslöffel Zucker (z.B. Rohrzucker)

Äpfel  entkernen, eine feuerfeste Form ausfetten, die Äpfel in Spalten schneiden, die Apfelspalten in die Auflaufform einschichten, Orangensaft dazugeben, Zucker darüber streuen  und im vorgeheizten Backofen (200 Grad)ca. 15 bis 20 Minuten garen, in der Zwischenzeit in einer Schüssel Rosinen, Marzipan und Sahne verrühren und über die Äpfel verteilen und mitbacken.

Wir haben festgestellt, dass dieser Auflauf ganz gut zu Eierkuchen passen würde. Man könnte auch das Rezept verändern und Apfelsaft oder Mandeln verwenden. Ganz nach Belieben.

Das Rezept dafür findet ihr übrigens hier:

Westermann, Praxis Sprache 5, S. 51. Hier müsst ihr die Anleitung nur in die richtige Reihenfolge bringen, um den garantiert leckeren Nachtisch zu genießen.

Ach, und wir hatten etwas wenig Zeit. Die Äpfel hätten noch länger gebacken werden müssen, dann wären sie weicher und schön „braunknusprig“ geworden 🙂 Schöne Wortneuschöpfung… ist ja schon fast Werbesprache 🙂 🙂 🙂

 

Lecker Checker: French Toast

French Toast oder Armer Ritter (bei uns in Deutschland) und in Frankreich beispielsweise als „Pain Perdu“ bekannt. In den USA gehört French Toast zu den gängigen Bestandteilen eines ausgedehnten Frühstücks. Üblicherweise wird er mit Ahornsirup oder mit Puderzucker serviert.

Wir haben unseren French Toast am Nachmittag (nicht so ausgedehnt, da wir ja nur 45 Minuten Zeit hatten) mit etwas angebratenen Kochschinken gegessen.  🙂

Zutaten (6 Personen) : 12 Scheiben Toastbrot, ¼ Liter Milch, Salz, Pfeffer, 2 Eier, 75g Paniermehl, Butterschmalz

Toastscheiben diagonal zu Dreiecken halbieren, Milch in einer Schüssel mit Salz und Pfeffer mischen, Eier auf einen Teller verschlagen. Zuerst das Brot in die Milch geben, dann in die Eier „tauchen“, abtropfen und im Paniermehl (welches sich auf einem Extrateller befindet) wenden. Im erhitzten Butterschmalz nacheinander goldbraun backen. Auf Küchenpapier abtropfen lassen.

Lecker Checker: Bandnudeln mit Spinat- Parmesan- Sahne- Soße

 

Bandnudeln mit 1 Packung Rahmspinat (wir hatten zwei Packungen, da wir viele Esser waren)

1 kleine Zwiebel

1 Packung Bandnudeln – wir haben drei verwendet… weil wir eben viele Esser waren 😉

1 Esslöffel Öl/ Butter

200g Sahne (wir haben 2 Becher/ 400 g genommen, den Grund kennt ihr ja)

Salz/ Pfeffer

1 Beutel Parmesan (hier haben wir nur einen Beutel genommen, wir wollten sparen)

Übrigens: Der Parmesan kann auch durch Gorgonzola ersetzt werden.

 Zubereitung

Die Zwiebel schälen und fein schneiden. Für die Nudeln reichlich Salzwasser in einem großen Topf zum Kochen bringen. Die Bandnudeln darin nach Packungsanleitung bissfest kochen. Das Öl in einem großen Topf erhitzen. Die Zwiebel glasig dünsten. Den Spinat zugeben. Alles schön köcheln. Die Sahne mit dem Parmesan in einem Extratopf verrühren und erwärmen, dass sich der Käse auflöst (immer schön rühren). Die „Käsesahne“ zum Spinat zugießen, salzen und pfeffern und unter Rühren cremig einkochen lassen. Die Nudeln abgießen und gut abtropfen lassen. Zur Sauce geben und alle Zutaten gut miteinander vermengen.

Wir haben die Sauce einfach nur portionsweise über die Bandnudeln gegeben. Geht auch und das selbstständige Vermengen macht mehr Spaß… und jeder hat seine eigenen Spinatflecken auf dem Shirt.

 Übrigens, hast du`s gewusst?

Spinat ist ein Gemüse für die kühleren Jahreszeiten aus der Familie der Gänsefußgewächse.

Wir haben das Gericht 2x gekocht, weil es lecker war und weil Lukas montags nie Zeit hat. Nun ja, er sollte eben nicht immer nur auf die PC- Tasten hauen, sondern auch mal den Kochlöffel schwingen. Seine Mum und sein Dad werden sich sicher freuen, wenn er sie auch mal bekocht.

UND bei unserem zweiten Kochversuch hatten wir auch Gäste. Sie hatten sich gewissermaßen selber eingeladen. Zwei Schülerinnen aus der Klasse 6a. Sie fanden das Gericht köstlich und überlegen vielleicht öfter mal vorbeizuschauen.

Nur wegen des Essens- logisch 🙂

 

Lecker Checker: Pan Bagna

Der nächste Wandertag kommt ganz bestimmt und das wäre dafür ein besonders saftiges „Sandwich“.

Paprika entkernen und halbieren, mit der Schnittfläche nach unten ca.10 Minuten im Backofen grillen. In der Zwischenzeit Hühnerbrüste und den Bacon braten. Dem abgekühlten Paprika die Haut abziehen und das Fruchtfleisch in Scheiben schneiden. Die Hühnerbrüste in dünne Scheiben schneiden. Das Ciabatta längs aufschneiden, die Hälften etwas aushöhlen. Beide Hälften mit Olivenöl bestreichen (wir haben Hamburgersoße genommen, geht auch und schmeckte besonders lecker), die untere Ciabattahälfte mit den in Öl eingelegten Tomaten (kleingeschnitten), dem gebratenen Bacon und dem Paprikafruchtfleisch , anschließend mit Tomaten, Gurke, Hühnerbruststreifen belegen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und obere Ciabattahälfte auflegen.

Dann das Pan Bagna fest zusammendrücken und in eine Frischhaltefolie wickeln. Mindestens zwei Stunden ziehen lassen. So können sich die Aromen wunderbar entfalten.

Übrigens: Je nach Geschmack können auch andere Füllungen verwendet werden. Zwiebeln verleihen dem „Sandwich“ zusätzliche Schärfe… ob ihr diese Schärfe und den Geruch der Zwiebeln bei einem Wandertag ausprobieren solltet, bleibt euch überlassen 🙂

Zutaten

2 rote Paprika

3-4 Tomatenscheiben in Öl eingelegt

1 Ciabatta (Wir haben ein abgepacktes Brot, zum Aufbacken, verwendet.)

1- 2 kleine Hühnerbrüste

Bacon nach Bedarf oder einfach nur Schinken, wenn keine Hühnerbrüste zur Hand sind 🙂

4 El Olivenöl (oder Hamburgersoße nach Bedarf)

2 Tomaten

½ Salatgurke

Salz und Pfeffer (eventuell noch Gewürzsalz Bruschetta)

1 rote Zwiebel

LECKER CHECKER: Nüsse

Ein Snack- nicht nur zur Weihnachtszeit.

Im Audiobeitrag erfahrt ihr etwas über Macadamia, Mandeln, Paranüsse, Erdnüsse und Walnüsse.

Das Rezept zu den gebrannten Mandeln haben wir selber ausprobiert, wie ihr auf den Bildern sehen könnt.

1 Beutel Mandeln- 3 Esslöffel Zucker- 3 Esslöffel Wasser (je nach Anzahl der verwendeten Mandeln müsst ihr die Mengen anpassen)- alles in einer Schüssel vermischen (Mandeln+ „Zuckerwasser“)- die Schüssel mit den Mandeln und dem „Zuckerwasser“ in die Mikrowelle stellen- 3×3 Minuten bei 800 W zubereiten. Die Mandeln jeweils umrühren. Achtung: Die Zubereitungszeiten können variieren. Es ist von der Mikrowelle und der Menge abhängig.

Tipp: Ihr müsst aufpassen, dass die Mandeln nicht verbrennen und dass ihr euch nicht an den- Fingern (beim Herausnehmen) und am Mund (beim Essen) verbrennt. 

 

LECKER CHECKER: Würstchen-Mumien. Nicht nur zu Halloween haben diese ummantelten Leckerbissen keine Chance zu entkommen.

Für den Teig braucht ihr:

300 g Mehl

1 Prise Salz

2 EL Öl

1 Päckch. Trockenbackhefe

150 ml lauwarmes Wasser, oder etwas mehr

Das Mehl mit dem Salz und dem Öl vermischen. Die Hefe im warmen Wasser auflösen und zu dem Mehl geben. Alles gut durchkneten, bis ein Teig entsteht, der nicht mehr klebt. Den Teig in einer Schüssel (zugedeckt) eine Stunde gehen lassen.

(Natürlich könnt ihr auch fertigen Pizzateig aus dem Kühlregal verwenden. Den Teig selber herzustellen, ist aber die kostengünstigere Variante.)

Als erstes wird der Teig aufgerollt. Wer selbstgemachten Teig verwendet, muss den Teig zu einem Rechteck sehr dünn ausrollen. Danach wird der Teig in schmale Streifen geschnitten, die ca. 1 cm breit sind.

Nun zu den Würstchen. Die Würstchen werden „mumifiziert“, indem man die Teigbänder einfach um die Würstchen wickelt. Beim Wickeln das Gesicht der Mumie frei lassen, das sieht dann einfach besser aus. Nun kommen die Mumien in den vorgeheizten Backofen. Sie werden bei 180°C etwa 8-10 Min gebacken. Je nach verwendetem Teig kann die Zeit variieren.

Tipp: Als blutigen Dip zu den Würstchen- Mumien kann man Ketchup servieren. Wir hatten den vergessen. Es hat aber trotzdem geschmeckt.

Lecker Checker: Brotigel

Zutaten
1 ungeschnittenes Brot
350 g Käse (z.B.: Maasdamer)
Frühlingszwiebeln
2 Teelöffel Mohnsamen
½ Stück Butter

Zubereitung

EINFACH das Brot von oben längs und quer einschneiden (nicht durch den Boden!). So erhaltet ihr von oben betrachtet ein schönes Kastenmuster. In die entstandenen Zwischenräume kommen Frühlingszwiebeln (Scheiben) und  geschnittene Käsespalten. Dann die Butter auf das Brot (besonders auf die Zwischenräume) streichen und den  Mohn über das Brot geben. Das geht SCHNELL.

Im vorgeheizten Ofen bei 180 Grad 10- 20  Minuten backen, bis alles LECKER goldbraun und kross ist.

Natürlich könnt ihr euch auch den Rezeptbeitrag anhören, man kann das Rezept nämlich auch etwas abwandeln.